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Geheime Orte

14.04.08

Permalink 19:56:54, Kategorien: Projekt 52, 2008/04
Bücher
Meine geheimen Orte

Sari wills wissen und zwar die geheimen Orte meiner Kindheit. Auf den Bild könnt ihr sie erkennen, meine geheimen Orte. Mit Jack London war ich in Alaska, Gottfrief Keller zeigte mir die Schweiz, ich sah den Fandango mit Alexander Grin seinen Augen, mit Transport Paule litt ich, ritt zusammen mit Dschingis Chan durch die Steppen, las Fährten mt Pfadfinder, Arnold Zweig nahm mich mit nach Verdun, Horst Bastian zeigte mir die DDR, Spur der Steine las ich an einen Wochenende komplett, mit Stanislaw Lem bin ich durch Galaxien gereist, Wilhelm Busch brachte mir seinen Humor bei, vom dicken Schmitt-Buch kann ich heute noch nicht lassen…
…natürlich waren wir auch auf Burgruinen, haben Höhlen gesucht, waren fest von den Schätzen überzeugt welche wir darin finden werden, haben Buden gebaut, sind auf Bäume geklettert, waren Indianer, Cowboys, Polizisten, Räuber. Das wichtigste ist aber - wir waren Kinder.

Projekt 52

6 Kommentare

Kommentar von: Andy [Besucher] E-Mail · http://www.zoellnitzer.de
wie sehen dann wohl die geheimen orte der kinder von heute aus ? reicht da vielleicht ein foto vom usb stick, den laptop oder dem dvd player ?? und mit wem verbinden sie die zeit ? mit team bravo aus battelfield, und der musikbibliothek in form eines sharing programms oder den letzten 100 folgen der simpson ...? ich seh schone einen text in 40 jahren vor mir " damals als ich mit homer und bart springfield entdeckte, in mr burns geldspeicher schwam, und in quickimarkt super squischi schlürfte.

beim lesen der zeilen muss ich lachen ... dann was ich in 40 jahren vermutet erlebe ich gerade selber ;-)
15.04.08 @ 00:20
Kommentar von: Sarah J. [Besucher] E-Mail · http://www.salusions.de
das ist eine ganz wunderbare interpretation des themas, wow....
15.04.08 @ 11:04
Kommentar von: Thomas [Mitglied] E-Mail · http://www.dailyshot.de
@andy: die Bilder im Kopf sind, glaube ich, bei allen Kindern der verschiedenen Generationen gleich. Nur die Beteiligten und ihre Accessoire sind andere. Aber im Grundsatz geht es doch immer nur um die Phanatasie des Kindseins.
@sarah: Danke, es war mein erster Gedanke beim Lesen deines Beitrags.
16.04.08 @ 16:42
Kommentar von: Hagen [Besucher] E-Mail · http://rabenzeit.wordpress.com/
Tolle Interpretation.
Und unabhängig, mit welchen Medien man als Kind wie auch immer geartete Welten entdeckt, erforscht und besucht - im Endeffekt ist es die Phantasie der Menschen, die angesprochen wird. Ich denke das ist der entscheidende Faktor. Schön, wenn man dann auch als Erwachsener sich noch diese Phantasie erhält ...
Gruß. Hagen.
19.04.08 @ 10:37
Kommentar von: Thomas [Mitglied] E-Mail · http://www.dailyshot.de
Danke Hagen, das trifft den Kern.
Jeder "Erwachsene" hat bestimmt auch noch seine Traumwelten, sonst würde ja wohl keiner Lotto spielen.
19.04.08 @ 10:49
Kommentar von: lady-kinkling [Besucher] E-Mail · http://www.ladykinkling.wordpress.com
Sehr sehr schöne Umsetzung des Themas in der Tat!
20.04.08 @ 15:04

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